Munay – Die Kraft der Liebe heilt

Spiritualität mit Leben füllen / Riten eröffnen neues Sehen

Wann: 11.-13. November (Donnerstag 17 Uhr bis Sonntag 15 Uhr)
Wo: Seminarhaus Tanzheimat, Inzmühlen

  • Die 9 Munay-Riten und die Inka-Codes
  • Munay-Meditation und Atemtechniken
  • Schamanische Reisen
  • Kakao- und Feuerzeremonie

Munay praktizieren bedeutet aus dem Herzen heraus zu sprechen. Wir sind mitten im Übergang in eine neue Zeit – und sind Teil dieser Veränderung. Mit der Kraft der Liebe werden wir neue Körper für diesen Schritt erschaffen. Munay ist ein Wort aus dem Quechua, der Sprache der Inka-Nachfahren Perus. Munay bedeutet reine, bedingungslose und aus dem Herzen kommende Liebe. Wer Munay-Riten erhält, kann diese auch an andere weitergeben.
Die Riten gehen zurück auf die Traditionen der Laika, den Nachfahren der alten Inka-Schamanen, welche wiederum auf den Überlieferungen der ersten Medizinfrauen und -männer, basieren. Ihre Wirkung haben diese jahrtausendealten Einweihungen nicht verloren. Einigen mögen die Riten sogar vertraut vorkommen, so als ob wir uns an die Magie darin erinnern, wenn wir ihre Kraft spüren. Munay praktizieren bedeutet aus dem Herzen heraus zu sprechen.
Die alten Weisheitslehren wirken wie ein Code. Mit der richtigen Kombination öffnen sich Türen für dich, die vorher verschlossen waren. Die Codes setzten dich darüber hinaus in die richtige Beziehung zu dir selbst. Das Herz steht dabei immer im Mittelpunkt. Einzig mit der Liebe kannst du schwere Energie transformieren.  Selbst Weisheit ist mehr als nur reines Wissen – sie resultiert aus Erfahrung, verbunden mit dem Herz.  Fehlt noch das Handeln, das die Herzenswünsche ins Tun bringt. Dies ist die Energie, die auch in den Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer vertreten ist. Wir alle sind Teil eines großen Ganzen. Jeder ist mit jedem verbunden. Die scheinbaren Gegensätze sind gar keine, es sind vielmehr sich ergänzende Teile des Ganzen. Das männliche und feminine Prinzip sind gute Beispiele dafür. Die beiden Polaritäten trennen nicht, sie sollten sich ergänzen.

Das Gefühl von Getrenntsein ist jedoch auf vielen Ebenen spürbar. Es sind vor allem der Verlust des Femininen und der missverstandene und auf die Männlichkeit übertragene Heldenstatus, die uns Menschen mittlerweile mit der Auslöschung bedrohen. Was können wir als einzelne/r tun? Der Schamane weiß, dass er die Welt ändern kann, indem er seine Sichtweise, seinen Blickwinkel ändert. Was sich so banal liest, ist eine hohe Kunst. Sie beruht auf dem Wissen, dass die Welt so ist, wie wir sie sehen. Der Schlüssel zum neuen Sehen ist das Herz. Denn mit dem Herzen  sehen wir in dem gegenüber ein Stück von uns selbst.

Andenkreuz und Torus-Energie

Die Chakana (Bild links) ist das klassische Symbol für die Kulturen der Anden. Daher wird es auch Andenkreuz genannt. Es setzt sich aus den Begriffen Chak = Brücke und Hana = verbinden zusammen. Ich möchte dich einladen, diese Brücken weiter auszubauen, Verbindungen zu schaffen. In der Chakana befinden sich viele Symbole und Bedeutungen. Angezeigt werden etwa die vier Richtungen und auch die vier Elemente:

  1. Erde – Pachamama
  2. Wasser – Cocha
  3. Wind – Wayra
  4. Feuer – Nina

Die 3 Stufen symbolisieren unter anderem die 3 schamanischen Welten und die dazugehörigen Krafttiere:

  1. Hanaq Pacha: Oberwelt: Welt des Göttlichen – Kondor
  2. Kay Pacha: diese, mittlere Welt: Menschen, Tiere, Pflanzen, Geister – Puma
  3. Uhuq Pacha: untere, innere Welt: Unterbewusstes, Samen – Schlange

Das Loch in der Mitte der Chakana ist ein Symbol für den Kosmos, die zentrale Sonne und auch die Leere, aus der alles geboren wird – die Quintessenz, von der oben bereits die Rede war. Die Chakana zeigt uns die Dualität, wie der binäre Code in der Computersprache, wie Yin and Yang.

Der Torus (Bild rechts) entspricht dem Schöpfungsmuster: Nach dem Urknall (Mittelpunkt des Kreises) erhalten wir den ersten Kreis der Schöpfung. Dann folgen sechs weitere Kreise (Tage) und so erschaffen wir das Genesismuster (Schöpfungsmuster) – die Blume des Lebens. In seiner dreidimensionalen Form entsteht daraus der Torus
Ein Torus entsteht, wenn man das Schöpfungsmuster um seine eigene Achse drehen lässt.
Es handelt sich um die erste aller überhaupt existierender Formen und man findet sie in allen Lebewesen, Pflanzen, Himmelskörper und Galaxien .Der Autor Nassim Haramein meint: Das Universum ist eine Torus gebärende Maschine.
Die Form des Torus war schon vor Jahrtausenden bei den alten Hochkulturen bekannt. Sie findet sich überall in der Natur wieder. Fundstellen von Torussteinen (Donuts) finden sich in der ganzen Welt, auch bei uns: etwa in der Balver-Höhle im Sauerland, mythologisch der Ort, an dem Wieland der Schmied das Schmieden von den Zwergen lernte.
Bei den Munay-Riten bekommt jeder Schüler einen Munay-Stein in der Form eines Torus
Der Stein hält die Energie der Riten und mit ihm wirst du die Riten weitergeben.

 

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